Reischacher Kinderkrippe offiziell eingeweiht

Festakt wegen Pandemie aufgeschoben – Schlüsselübergabe an Leiterin

 

Die neue Reischacher Kinderkrippe ist zwar schon zwei Jahre in Betrieb, doch wegen der Corona-Pandemie konnte bisher keine offizielle Einweihung erfolgen. Am vergangenen Sonntag erhielt sie von Bischöflich Geistlichen Rat Ludwig Samereier den offiziellen Segen. Die Einrichtung fügt sich gut in das Gesamtbild des Kindergartengeländes ein und bietet dreißig Kindern Platz für Spiel und Kreativität. Bürgermeister Alfred Stockner betonte die Wichtigkeit dieser Einrichtung und dankte allen Beteiligten, allen voran der Katholischen Pfarrkirchenstiftung Reischach als Träger der Kindertagesstätte, für das Engagement bei der Planung und Errichtung dieser Kinderkrippe.

 

Mit dem „Lied über mich“ eröffneten die Kita-Kinder diese Einweihungszeremonie. Die Leiterin der Kindertagesstätte „St. Martin“, Franziska Lehmann, hieß dazu alle Gemeindevertreter, das Kita-Team, sowie die Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates herzlich willkommen. Sie freue sich, dass der Neubau so gut gelungen sei: „Er ist wunderschön und ein großer Nutzen für die Kinder und das Personal.“ Mit dreißig Kindern ist die Krippe nun voll ausgelastet.

 

Bürgermeister Alfred Stockner zitierte ein afrikanisches Sprichwort: „man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“. Die neu geschaffene Kinderkrippe bietet auch im kleinen Rahmen die beste Möglichkeit hierzu. Er erinnerte an die Entstehungsgeschichte: Mit dem damaligen Kirchenpfleger Ludwig Demmelhuber habe er zusammen mit Gemeinderat und Kirchenverwaltung den Neubau auf dem Gelände der Pfarrkirchenstiftung initiiert.

Nach dem Spatenstich im März 2019 gingen die Bauarbeiten zügig voran, so dass im April 2020 nach einer kleinen Zeremonie der Betrieb schon aufgenommen werden konnte.

Reischach ist ein familienfreundliche Gemeinde und das muss auch gelebt werden“, so der Bürgermeister. Für die Kommune sei dies eine große Aufgabe, die sie gerne erfülle. Das Betreuungsangebot biete auch die Möglichkeit für Eltern, Familie und Beruf zu verbinden. Der Bürgermeister lobte die wertvolle Arbeit des pädagogischen Personals zum Wohl der Kinder. Diese fühlen sich hier geborgen, die neue Krippe bietet Raum für Spiel, Bewegung und Kreativität. Abschließend dankte Alfred Stockner allen, die an der Planung, Ausführung und Gestaltung dieser Kinderkrippe mitgewirkt haben. Mit einem symbolischen Schlüssel und einem Blumenstrauß übergab er die „Schlüsselgewalt“ nun offiziell an die Leiterin Franziska Lehmann.

Pfarrer Ludwig Samereier, zugleich Vorsitzender der Katholischen Pfarrkirchenstiftung Reischach als Träger der Kindertagesstätte, betonte, dass mit dem heutigen Tag ein langes Kapitel abgeschlossen sei. Bereits vor dreizehn Jahren entstand der Wunsch nach einer eigenen Kinderkrippe. Nach viel Improvisation im bisherigen Gebäude sei nun dieser gelungene Neubau entstanden. Die Kinderkrippe habe ihre Bewährungsprobe bestanden, alle Kinder und Bediensteten fühlen sich hier wohl. Die Einrichtung ist eine Investition in die Zukunft, wo Kinder ihre Persönlichkeit entfalten können.

Nach einem Segensgebet, in dem Pfarrer Samereier auch den Schutz der Kinder und Beschäftigten erbat, segnete er die Kreuze und besprengte die Räumlichkeiten, sowie die Fahrzeuge der Kinderkrippe mit Weihwasser.

Die Kinder bedankten sich für diese Einweihung mit dem passenden Lied: Mei liaba Gott, ich will dich heut ein bisserl loben“.

 

23.10.2022, hok