Sternsingen in Reischach in abgeänderter Form

Reischach. "20*C+M+B*22 (Christus mansionem benedicat = Christus segne dieses Haus)" – diesen Segen hätten die Sternsinger auch heuer gerne wieder an die Häuser in der Pfarrgemeinde Reischach geschrieben oder in Form von Segensaufklebern an die Türen geklebt. Um jedoch die Gesundheit der Bevölkerung und die der Sternsinger zu schützen, hatte das Bistum Passau den Gang von Haus zu Haus verboten. Hintergrund sind die Hygienebestimmungen zur Corona-Eindämmung. Neben den vier Gottesdiensten wurde deshalb auch an vier ortsansässigen Geschäften der gesegnete Weihrauch, die Kreide und die Segensaufkleber für die Türen gegen Spenden für die Sternsingeraktion verteilt. Insgesamt verkleideten sich 23 Ministranten als Könige, um als Sternsinger Spenden zu sammeln. Unser Bild zeigt Valentin Baur (von links), Tobias UnterbergerEva Peterbauer und Johanna Unterberger. Am Neujahresgottesdienst wurden die Sternsinger von BGR Pfarrer Ludwig Samereier ausgesandt und dabei gemeinsam mit dem Weihrauch, der Kreide und den Segensaufklebern gesegnet. In dem Gottesdienst wurde die Sternsingeraktion der Gemeinde vorgestellt und bei dieser Gelegenheit schon Spenden gesammelt. Am Fest der Erscheinung des Herrn holte Pfarrvikar Kumar Yangaladasu die Sternsinger wieder ein und dankte bei dieser Gelegenheit allen Beteiligten, die bei der Durchführung der Sternsingeraktion geholfen haben. Bei allen Gottesdiensten erklärten die Sternsinger den Wert des Goldes, des Weihrauchs und der Myrrhe, die zu Räuchermittel, Salben und Gewürzen verarbeitet wird und sangen das Sternsingerlied. Die Ministranten, die als Könige verkleidet sind, stellten die Gaben zur Mitnahme gegen eine Spende bereit. Die Spendenerlöse in Höhe von 2303,62 Euro sorgen dieses Jahr für eine bessere Gesundheitsversorgung in afrikanischen Länder. Das Motto lautet "Gesund werden – gesund bleiben: Ein Kinderrecht weltweit".− red/Foto: Maier
 
(ANA vom 13.01.2022)