Ein "Vergelt’s Gott" für die Ehrenamtlichen

Pfarrei Reischach lud zum Essen ein – Als Dank für "stille Arbeit" gab’s Geschenke und Urkunden
Als langjährige Lektoren wurden von Pfarrer Ludwig Samereier (rechts) sowie Gemeindereferent Hans Salzinger (von links) und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Edith Brunner mit einer Urkunde und einem Präsent bedacht: Katharina Niederhuber, Marianne Hinterwinkler, Rosemarie Kaiser, Ludwig Demmelhuber, Anna Heilmeier sowie Bernhard Prähofer.
Als langjährige Lektoren wurden von Pfarrer Ludwig Samereier (rechts) sowie Gemeindereferent Hans Salzinger (von links) und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Edith Brunner mit einer Urkunde und einem Präsent bedacht: Katharina Niederhuber, Marianne Hinterwinkler, Rosemarie Kaiser, Ludwig Demmelhuber, Anna Heilmeier sowie Bernhard Prähofer.

Reischach. Zu einer Würdigung der ehrenamtlichen und aufopfernden Arbeit in der Pfarrei Reischach und der Filialkirche Endl-kirchen hatten der Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung alle Bediensteten im kirchlichen Dienst ins Gasthaus "Reischacher Hof" eingeladen. Mit einem Essen wollten diese Gremien "Vergelt’s Gott" sagen und die oftmals "stille Arbeit" würdigen.

Die rund 140 Gäste wurden am vergangenen Freitag zunächst mit einem Glas Sekt empfangen. Pfarrer Bischöflich Geistlicher Rat Ludwig Samereier betonte, dass die "Kirche von Reischach" eine "Kirche vor Ort" sei: Denn mehr als 150 Menschen würden dazu beitragen, der Kirche ein attraktives, sympathisches und gewinnendes Gesicht zu geben. Viele meinten zwar, ihre Arbeit "sei nicht der Rede wert", aber dennoch sei jeder Handgriff wichtig und einer Würdigung wert.

 

Diesen Worten schloss sich auch die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Edith Brunner, an: Ohne der Arbeit der vielen Helfer – seien es Lektoren, Mesner, Kommunionhelfer, Krankenbesuchsdienst oder Pfarrbrief-Team – wäre die Arbeit in der Pfarrei nicht zu bewältigen. Dafür sprach auch sie ein herzliches "Vergelt’s Gott" aus.

Für 38 Jahre Mesnerdienst bedankte sich das Pfarreigremium bei Martin Nock und Ehefrau Anna. Die Pfarrei sucht einen Nachfolger für den 80-Jährigen. −F.: Hochäusl
Für 38 Jahre Mesnerdienst bedankte sich das Pfarreigremium bei Martin Nock und Ehefrau Anna. Die Pfarrei sucht einen Nachfolger für den 80-Jährigen. −F.: Hochäusl

Bei dieser Gelegenheit erfuhren auch zahlreiche Ehrenamtliche eine Würdigung. Mit Urkunden und Präsenten bedankten sich Pfarrer Ludwig Samereier, PGR-Vorsitzende Edith Brunner und Gemeindereferent Hans Salzinger bei Personen, die 20 und mehr Jahre ehrenamtlich in der Pfarrei tätig sind. So übt Martin Nock mit sage und schreibe 80 Jahren noch immer das Amt des Mesners aus. Für ihn wird jetzt nach 38-jähriger Tätigkeit eine Nachfolger gesucht. Auch Anneliese Baumer kann auf vierzig Jahren Lektorendienst zurückblicken.

Pfarrer Ludwig Samereier dankte dabei nicht nur den Geehrten, sondern auch deren Familienangehörigen, die oftmals viel Verständnis und Geduld aufbringen müssten, um dem jeweiligen ehrenamtlich Tätigen seine Arbeit zu ermöglichen.

Großen Respekt und Hochachtung sprach der Ortsgeistliche auch all jenen aus, die oftmals im Stillen wirken. Viele kreative Gedanken hätten umgesetzt werden können, auch berechtigte Kritik werde gerne angenommen. Gerade in der jetzigen für die katholische Kirche so schwierigen Zeit sei die Treue zur Pfarrei besonders wichtig, so Pfarrer Ludwig Samereier.

Kirchenpfleger Josef Brunner nutzte die Gelegenheit, um alle Bediensteten auf die aktuell gültigen Unfallverhütungsvorschriften hinzuweisen.

Bis zu 40 Jahren im Einsatz für die Pfarrei ReischachFür 20 Jahre Tätigkeit als Lektoren oder Kommunionhelfer erhielten bei der Veranstaltung eine Urkunde und ein Präsent: Ludwig Demmelhuber, Maria Lichtenwimmer, Katharina Niederhuber, Bernhard Prähofer, Peter Demmelhuber und Benjamin Auer.

Mehr als 25 Jahre im Dienst der Pfarrei sind Anna Heilmeier und Angelika Karl in mehreren Funktionen.

Für 30-jährige Tätigkeit bedankten sich die Gremien bei Johann Demmelhuber, Marianne Hinterwinkler und Rosemarie Kaiser.

Als "dienstälteste Helfer" wurden außerdem Martin Nock für 38 Jahre Tätigkeit im Mesneramt sowie Anneliese Baumer geehrt: Sie ist seit 40 Jahren im Einsatz als Lektorin. − hok

(ANA vom 30.01.2020)