Am 18.10.2019 findet der Oktoberrosenkranz der KAB Reischach statt.

Neuer Test

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Seit 40 Jahren hellen sie die Seelen auf

Kirchenchor Arbing feierte Jubiläum – Beeindruckender Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg
Mit Stefan Naglmeier an der Orgel beeindruckten die Sänger auch beim Festgottesdienst anlässlich des 40-jährigen Chor-Bestehens.
Mit Stefan Naglmeier an der Orgel beeindruckten die Sänger auch beim Festgottesdienst anlässlich des 40-jährigen Chor-Bestehens.

Arbing. Durch Singen die Herzen der Menschen zu erreichen, diesem Anliegen widmet sich der Kirchenchor seit seiner Gründung vor 40 Jahren. Aus diesem Anlass wurde in der Pfarrkirche ein Festgottesdienst begangen, musikalisch natürlich vom gefeierten Ensemble unter der Leitung von Gisela Huber.

Pfarrer Ludwig Samereier nannte den am 13. Oktober 1979, den Tag der Gründung des Chores unter dem damaligen Ortspfarrer Heribert Unterhuber und der Leitung von Anni Rothneichner, einen besonderen Tag. Es sei bis heute ein sehr lebendiger Chor. Jeder mit Gesang umrahmte Gottesdienst habe eine spezielle Note, so Samereier. Gerade in der Liturgie erfülle Gesang eine wichtige Funktion.

 

"Gesang hat heilende Wirkung für das Herz"Nach Samereiers Worten verändere Gesang sehr positiv die "Lichtverhältnisse der Seele" und habe heilende Wirkung für das Herz. Musik führe ferner zum Geheimnis Gottes hin. Gerade Marienlieder oder der Gesang bei Beerdigungen könnten den Menschen Trost zusprechen und Hoffnung geben. Gesang könne auch einen Beitrag für Frieden und zur Völkerverständigung darstellen, denn: "Jeder Mensch hat eine Lebensmelodie." Musik und Gesang stifteten schlichtweg Freude.

Bei den Ehrungen waren die aktuelle Leiterin Gisela Huber (links) und ihre Vorgängerin Anni Rothenaichner (vorne sitzend) ebenso dabei wie Pfarrgemeinderat Reinhard Pillris (hinten links), Pfarrer Ludwig Samereier (hinten Mitte) und Kirchenpfleger Martin Schächner (hinten rechts). −Fotos: Hahn
Bei den Ehrungen waren die aktuelle Leiterin Gisela Huber (links) und ihre Vorgängerin Anni Rothenaichner (vorne sitzend) ebenso dabei wie Pfarrgemeinderat Reinhard Pillris (hinten links), Pfarrer Ludwig Samereier (hinten Mitte) und Kirchenpfleger Martin Schächner (hinten rechts). −Fotos: Hahn

Samereier bedankte sich abschließend vor allem bei den beiden Chorleiterinnen Anni Rothneichner für 25 Jahre und Gisela Huber für 15 Jahre Bereitschaft, Freizeit zu opfern für die Mitmenschen und die Kirchengemeinde. Zusammen mit Reinhard Pillris vom Pfarrgemeinderat und Kirchenpfleger Martin Schächner überreichte er die Auszeichnungen der Diözese und der Pfarrei. Seit 40 Jahren begleiten Anneliese und Stefan Gruber, Gisela Huber, Stefan Naglmeier und Hermann Sigrüner den Kirchenchor. Ausgezeichnet wurden ferner die erste Chorleiterin Anni Rothneichner sowie die derzeitigen weiteren Sänger, Anna Gruber, Stilla Steffenhagen, Elisabeth Markus, Rosmarie Rothmaier, Gisela Schreiner, Siegfried Hölzlwimmer, Michael Huber und Lorenz Untermaierhofer.

Einen ausführlichen Blick auf 40 Jahre Kirchenchor warf am Ende des Gottesdienstes Gisela Huber und erinnerte an die erste Chorprobe am 12. Oktober 1979 im Schulhaus mit 16 Personen unter der Regie von Regionalkantor Max Brunner aus Altötting. Augenzwinkernd merkte sie an, dass die wenigsten Sänger Erfahrung im Chorsingen sowie im Notenlesen hatten. Als dann nach zwei Monaten für das gleiche Lied immer noch eine Stunde Probe nötig war, wurden die Proben nicht mehr so ernst genommen, nach gut einem Jahr sei Max Brunner aus persönlichen Gründen nicht mehr nach Arbing gefahren.

Warum der 24. Juni 1982ein Glückstag warAls neuer Leiter konnte nach mühevoller Suche Fritz Ertl gewonnen werden, später Petra Schönstetter aus Wald. Aber auch sie war nach ein paar Monaten nicht mehr zur Zusammenarbeit bereit. Ein Glückstag war dann der 24. Juni 1982, als Anni Rothneichner das Zepter übernahm: Von da an kam Leben in den Chor, kleine Messen wurden gesungen und es folgte die Umrahmung von Hochzeiten und Beerdigungen.

Beim Blick in die Statistik nannte sie 38 Personen, die in den 40 Jahren ihre Stimme zu Gehör gebracht haben. Insgesamt wurden in den 40 Jahren 346 allgemeine Lieder erprobt, acht Lateinische Messen und 15 Deutsche Messen wurden gesungen. Viele Opfer an Freizeit wurden dafür geleistet, so Huber. Sie dankte allen für die Bereitschaft zum Mitsingen. Trotz dieser Erfolgsgeschichte werden dringend neue Sänger für den Kirchenchor gesucht, so Huber weiter. Wer Lust hat, solle sich einfach bei einem Mitglied des Chores melden.

Einen geselligen Ausklang fand der 40. Geburtstag dann mit einem gemütlichen Beisammensein im Gasthof Hölzlwimmer-Dorlyn, zu dem die Pfarrei die Sänger eingeladen hatte.

Auch Bürgermeister Alfred Stockner nutzte die Gelegenheit, beim 40-jährigen Jubiläum dabei zu sein. − gh

 

(ANA vom 17.10.2019)

Testbeitrag

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Sieben Paare, 215 Jahre

Ehejubilarstag der Pfarrei Perach
Zum Gruppenfoto stellten sich die Jubelpaare mit Kumar Yangaladasu, Kurt Plewan von der Kirchenverwaltung, dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Klaus Hiefinger und Susanne Stubenvoll vom Vorbereitungsteam.
Zum Gruppenfoto stellten sich die Jubelpaare mit Kumar Yangaladasu, Kurt Plewan von der Kirchenverwaltung, dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Klaus Hiefinger und Susanne Stubenvoll vom Vorbereitungsteam.

Perach. Sieben Paare, die es zusammengerechnet auf 215 Jahre Ehe bringen, haben sich am Ehejubilarstag beteiligt, zu dem die Pfarrei Perach vor wenigen Tagen eingeladen hatten. Wie in jedem Jahr wurden die Paare im Pfarrhof mit Sekt empfangen, als Anstecker erhielten sie ein Herz und zogen dann mit Pfarrer Kumar Yangaladasu in die Kirche ein. Die feierliche Umrahmung übernahm der Chor "Helias" zusammen mit dem Pfarrgemeinderat, das Thema war "Zeit".

Bei den Fürbitten wurde die Ehe als "Weg" dargestellt, als äußeres Zeichen wurden verschiedene Tücher ausgelegt: Gelbes Tuch – für die Zeiten, in denen es den Eheleuten gut geht, z. b. Geburt eines Kindes, Einzug in das Haus, Urlaub usw. Rotes Tuch – für die Liebe. Schwarzes Tuch – Sorgen, Krankheit, Arbeitsverlust.
Blaues Tuch – Treue. Grünes Tuch – Hoffnung. Weißes Tuch – guter Gott, der in schwierigen Zeiten tröstet.

 

Bei der Gabenbereitung brachten einige Paare verschiedene Gegenstände zum Altar: Eine Rose als Zeichen der Liebe und Dankbarkeit, Brot, als Zeichen, was wir im Leben brauchen. Eine Kerze für das Licht, das wir füreinander sein sollen. Einen Stock, als Zeichen für Stütze und Halt. Aber auch einen Stein, für die Schwere im Leben. Nachdem der Geistliche am Ende des Gottesdienstes noch ein Gedicht über die Zeit vorgelesen hatte, wurden die einzelnen Paare gesegnet und ein Foto gemacht. Es wurde Ihnen ein
Tischkalender "Thema Zeit" überreicht. Beim geselligen Teil im Bürgerhaus gab es dann das Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. − red/Foto: Stahlhofer
Verheiratet seit: Fünf Jahren: Eva-Maria und Peter Vizthum.
Zehn Jahren: Heidi und Michael Hansbauer.
30 Jahren: Erna Salzinger-Nuener und Klaus Nuener.
35 Jahren: Eva Maria und Wolfgang Baisl.

40 Jahren: Edeltraud und Ludwig Sprüderer sowie Anna und Bernhard Wildenhof.

55 Jahren: Rosina und Franz Winkler.

 

(ANA vom 15.10.2019)