Aktuelles

Öffnungszeiten der Pfarrbüros in der Ferienzeit

Das Pfarrbüro Reischach ist in der Ferienzeit  (30.07. – 09.09.2018)

nur am Montag, Dienstag und Freitag

von 8.00 - 12.00 Uhr geöffnet.

Das Pfarrbüro Perach ist vom 07.08. – 09.09.2018 geschlossen.

Wir wünschen allen Pfarrverbandsangehörigen einen erholsamen Urlaub.

 
  • Pfarrbüro Perach geschlossen

Vom 07.08. - 09.09.2018 ist das Büro in Perach geschlossen. Bei Bedarf bitte an das Pfarrbüro Reischach wenden, Tel. 207.

 
  • Bücherei Reischach geschlossen

Die Bücherei hat in den Sommerferien geschlossen. Letzte Ausleihe ist am Sonntag, 29.07.2018. Ab Samstag, 08.09.2018 hat die Bücherei wieder geöffnet.

 

Ewige Anbetung in Reischach am 8.9.2018

 

Ewige Anbetung - was ist das?

 

Ewige Anbetung -

Die ewige Anbetung hat eine lange Tradition in der Kirche. Schon in den Tagen der Apostel kam immer wieder die Frage nach der Realpräsenz Christi auf. Wie kann der Auferstandene leibhaft unter uns sein? Natürlich war er in der Eucharistie immer präsent, aber was war in der Zeit dazwischen? Tabernakel und „überzählige“ Hostien gab es damals nicht, weil nur soviel Brot konsekriert wurde wie auch konsumiert wurde.

Mit der Zeit entwickelte sich der Brauch, ein Stückchen der Eucharistie in einem kleinen Behältnis aufzubewahren und mit nach Hause zu nehmen. Üblicherweise taten das die frühen Wüstenmönche. Nach und nach weitete sich der Brauch aus, so dass in vielen Haushalten an schwer erreichbaren Stellen ein Stückchen der Hostie in einem Behältnis aufbewahrt wurde, um Christus immer bei sich zu haben.

Ab dem 10. Jh. entwickelte sich in den Klöstern nach und nach der Brauch, ein Stückchen der Hostie in einer eigenen Kapelle aufzubewahren und dort Christus in der Gestalt der Hostie anzubeten. Im 11. Jh. wurde diese neue Gebetsform durch Franz von Assisi und seinen Orden forciert und breitete sich weit aus. Ab dem 12. Jh. kennen wir die Fronleichnamsprozession, die Papst Urban IV. einführte. Sie war ein neuer Höhepunkt in der Verehrung des Allerheiligsten. Thomas v. Aquin wurde mit der Abfassung der Stundenliturgie für dieses Fest beauftragt, und so entstanden die bekannten Gebete/Lieder: „O Salutaris Hostia“, „Tantum Ergo“ und „Panis Angelicus“.

Mit dem Konzil von Trient (1545-63) wurde die eucharistische Verehrung auf eine neue Ebene gehoben, weil das Konzil einen fundierten theologischen Unterbau dafür entwickelte.

Papst Klemens VIII. führte 1592 das „vierzigstündige Gebet“ ein. Daraus entwickelte sich das, was wir heute als „ewige Anbetung“ bezeichnen. Allerdings gibt es dafür verschiedene Ausprägungen:

  • Die Anbetung ist buchstäblich ewig, d.h. es ist immer jemand da, der vor dem Allerheiligsten Altarsakrament betet.
  • Die Anbetung ist ewig mit nur kurzen Unterbrechungen, die durch zwingende Gründe oder unkontrollierbare Umstände erforderlich sind.
  • Die Anbetung ist ununterbrochen für eine längeren oder kürzeren Zeitabschnitt, einen Tag oder mehrere Tage wie z.B. beim Vierzigstündigen Gebet.
  • Die Anbetung ist ununterbrochen in einer speziellen Kirche oder Kapelle.
  • Die Anbetung ist ununterbrochen in verschiedenen Kirchen oder Kapellen in einem Gebiet wie z.B. in einer Diözese oder einem Land oder in der ganzen Welt.

Eng damit verknüpft ist auch der „Eucharistische Segen“, der gewöhnlich am Ende der Anbetung gespendet wird. Entstanden ist er ebenfalls in der Folge der Fronleichnamsprozession und hat eine weithin unbekannte Verknüpfung mit der Verehrung Marias als Mutter Jesu. Im Hymnus „Pange Lingua“ tritt das deutlich zutage, wenn es heißt: “Uns wurde er gegeben, uns wurde er geboren aus der reinen Jungfrau.” Ohne Maria gäbe es keine Inkarnation, und ohne Inkarnation gäbe es keine Eucharistie. Im Verlauf der Zeit bildeten sich unzählige Gebetsbruderschaften und Gilden, die sich der Eucharistiefrömmigkeit widmeten. Leider sind diese Bruderschaften im vergangenen Jahrhundert oftmals untergegangen. Die eucharistische Anbetung war und ist ein besonderes Anliegen der Ordensgemeinschaften, besonders der kontemplativen.
Th. Drexler, Kpl.

Inhalt mit freundlicher Unterstützung von
Th. Drexler, Kpl.
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gepostet per eMail: Wed, 7 Sep 2005 17:56:05 +0200

 

 

Tag der Ewigen Anbetung

8. Sep. 18 8 bis 8

Pfarrkirche St. Martin Reischach

 

Vor Kurzem entdeckte ich im Domladen zu Passau in einem Korb mit unzähligen Olivenholz-Kreuzen das hier abgebildete.

Voller Erstaunen fiel mir auf (ich hoffe, man kann es auf dem Bild erkennen), dass sich in der Holzmaserung auf wunderbare Weise die Silhouette einer Madonnen-Figur manifestiert.

Unweigerlich musste ich bei diesem Anblick daran denken, wie sehr doch von jeher das Schicksal Mariens und die Heilstat Jesu am Kreuz aufs Innigste ineinander verwoben sind.

 

Interessanterweise begegnete mir genau zu diesem Thema ein Abschnitt aus der Enzyklika „Dives in Misericordia“ (Über das göttliche Erbarmen) des Hl. Papst Johannes Paul II., aus dem ich gerne zitieren möchte:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Niemand hat so wie die Mutter des Gekreuzigten das Geheimnis des Kreuzes erfahren, diese erschütternde Begegnung der transzendenten göttlichen Gerechtigkeit mit der Liebe, diesen »Kuss« zwischen Erbarmen und Gerechtigkeit. Niemand hat wie Maria dieses Geheimnis mit dem Herzen aufgenommen: die wahrhaft göttliche Dimension der Erlösung, die sich vollzog durch den Tod des Gottessohnes auf Golgota zusammen mit dem Herzensopfer seiner Mutter, zusammen mit ihrem endgültigen »Fiat«.

Maria also kennt am tiefsten das Geheimnis des göttlichen Erbarmens. Sie kennt seinen Preis und weiß, wie hoch er ist. In diesem Sinn nennen wir sie auch Mutter der Barmherzigkeit, Unsere Liebe Frau vom Erbarmen oder Mutter des göttlichen Erbarmens

Sie wurde schließlich durch die verborgene und zugleich einzigartige Teilnahme an der messianischen Aufgabe ihres Sohnes ganz besonders dazu berufen, den Menschen die Liebe nahezubringen, die zu offenbaren er gekommen war…

Diese Offenbarung ist deshalb besonders fruchtbar, weil sie sich in Maria auf das einzigartige Taktgefühl ihres mütterlichen Herzens gründet, auf ihre besondere Empfindsamkeit und die Fähigkeit, alle Menschen zu erreichen, welche die erbarmende Liebe leichter von Seiten einer Mutter annehmen

In den Himmel aufgenommen, hat sie diese heilbringende Aufgabe nicht niedergelegt, sondern fährt durch ihre vielfältige Fürbitte fort, uns die Gaben des ewigen Heils zu erwirken.“

(aus: Hl. Papst Johannes Paul II, Dives in Misericordia, V.9, 30.11.1980)

 

Vielleicht sollte es kein Zufall sein, dass der alljährlich wiederkehrende „Tag der Ewigen Anbetung“ mit dem 8. September genau auf einen marianischen Festtag („Mariä Geburt“) fällt…

Vielleicht ist dies vielmehr ein Geschenk, das uns vom Himmel her zu-gefallen ist.

Vielleicht möchte unsere himmlische „Mutter der Barmherzigkeit“ an diesem Tag GENAU SIE, der oder die Sie in diesem Moment diese Zeilen lesen, einladen, am 8. September, an unserem „Tag der Ewigen Anbetung“ in Reischach, ihren geliebten Sohn in der Hl. Eucharistie zu besuchen und zu verehren, damit Er Sie auf die Fürbitte Seiner und unserer Mutter in welchen Anliegen auch immer mit den „Gaben des ewigen Heils“ reich beschenken kann.

Sicher ist: Er sehnt sich so sehr danach und wird sich an jedem freuen „wie ein Bräutigam an seiner Braut“ (Jes 62,5)!

 

Nun noch einige organisatorische Hinweise:

Um möglichst vielen Besuchern die Möglichkeit zu bieten, der genannten Einladung zu folgen, soll der „Tag der Ewigen Anbetung“ in diesem Jahr etwas anders strukturiert werden.

Für die Pfarrei Reischach liegt dem aktuellen Pfarrbrief ein Flyer bei, dem Sie alle wichtigen Informationen entnehmen können. Weitere Flyer werden in den Kirchen des Pfarrverbandes aufliegen.

Das genaue Programm ersehen Sie außerdem in der Gottesdienstordnung bzw. auf dem Werbeplakat.

Das Allerheiligste soll diesmal nicht über die Mittagszeit für drei Stunden eingesetzt werden, sondern durchgehend von „8 bis 8“ verehrt werden können, wobei in der letzten Stunde zum Abschluss die Hl. Messe gefeiert wird. Die musikalische Gestaltung darf ich hierbei wie überhaupt an diesem Tag mit der jüngst gegründeten Lobpreisband „SPIRIT!“ aus Reischach übernehmen. Sicher werden dabei für manche auch neue Lieder erschallen.

Wie Sie dem genannten Flyer bzw. dem Programm außerdem entnehmen können, wird es Zeiten geben, in denen gestaltetes, gemeinsames Gebet (Pfarrvikar Kumar, Team Auszeit) stattfindet.

Zwischen diesen Zeiten besteht die Möglichkeit zur stillen Anbetung. Die Beter sollen hierzu jedoch nicht mehr nach Ortsteilen eingeteilt werden. Jeder ist jederzeit herzlich willkommen – auch aus den anderen Pfarreien des Pfarrverbandes und darüber hinaus.

Es sollen allerdings keine Zeiten entstehen, in denen das Allerheiligste alleine in der Kirche ausgesetzt ist.

Falls Sie vorhaben, zur stillen Anbetung zu kommen (was sehr erfreulich wäre), wäre es daher äußerst hilfreich, wenn Sie sich vorab in einen Zeitplan eintragen, der ab 15. August 2018 in der Pfarrkirche St. Martin, Reischach (Glockenhaus) aushängen wird.

Sie können aber natürlich auch gerne jederzeit ohne Anmeldung spontan erscheinen.

Somit möchten wir am Fest „Mariä Himmelfahrt“, zu Beginn des sogenannten „Frauendreißigers“, unserer „Lieben Frau vom Erbarmen“ diesen „Tag der Ewigen Anbetung“ besonders anempfehlen und ganz aufrichtig um ihre Fürsprache bitten – ebenso wie um Ihr geschätztes Gebet, liebe Leser.

Vielen Dank.

Ich schließe mit den Worten von Papst Benedikt XVI: Lieben wir es, beim Herrn zu sein!

 

In der Hoffnung, Ihr Herz angerührt zu haben, grüßt sie herzlichst

Sieglinde Weiherer mit dem Team „Auszeit“

 

 

Für Interessierte noch zwei Links:

 

https://www.bistum-passau.de/lexikon/ewige-anbetung

 

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Eucharistische_Anbetung

 

Das Pfarrbüro Reischach ist in der Ferienzeit  (bis 09.09.2018)

Montag, Dienstag und Freitag

von 8.00 - 12.00 Uhr geöffnet.

Der Anrufbeantworter wird regelmäßig abgehört.

Das Pfarrbüro Perach ist bis 09.09.2018 geschlossen.

Wir wünschen allen Pfarrverbandsangehörigen einen erholsamen Urlaub.



Während des Urlaubs von Herrn Pfarrer Samereier übernimmt Pfarrvikar Kumar die Vertretung.

Wenn Sie einen Priester benötigen, wenden Sie sich bitte an Pfarrvikar Kumar Tel. 08670/98 53 450

 

Kirchgeld 2018

Liebe Angehörige unserer Pfarrgemeinden Arbing, Erlbach, Perach und Reischach und der Filiale Endlkirchen, auch in diesem Jahr bitten wir Sie wieder, unsere Pfarrei mit Ihrem Kirchgeldbeitrag zu unterstützen.Wir verlassen uns wieder auf jene, die uns durch ihre stille, treue Mithilfe alle Jahre die Möglichkeit geben, unsere gemeinsamen finanziellen Aufgaben zu erfüllen. Ihnen gehört zuerst Anerkennung und Dank. Mit dem Kirchgeld werden die Ausgaben für Heizung und Personal, Reinigung, Versicherungen, Reparaturen, dringende Renovierungen, Gebäudebewirtschaftung und Kirchenbedarf finanziert. Neben der Kirchensteuerzuweisung durch die Diözese Passau sind wir auf das Kirchgeld dringend angewiesen. Wir bitten Sie deswegen wieder sehr höflich um Ihren hochherzigen Beitrag. Mindestbeitrag ist 5,00 € in allen Pfarreien, aber die Höhe der Spende bleibt Ihnen selber überlassen. Jedem Geber sagen wir von Herzen ein dankbares Vergelt’s Gott. Ihr Beitrag ist uns ein Erweis Ihrer Mitsorge und Mitverantwortung. Nur gemeinsam können wir unsere Aufgaben erfüllen. Wir wissen um unsere Verantwortung, mit Ihrem Geld sparsam und wirtschaftlich umzugehen. Für alle, die diese Information benötigen: Das Kirchgeld ist der persönliche Jahresbeitrag an die eigene Pfarrei, um den jeder Katholik über 18 Jahre gebeten wird, sofern er über ein eigenes Einkommen verfügt. Wenn Sie zur Zeit selber finanziell zu kämpfen haben, wenn Sie zum Beispiel arbeitslos sind, dann hat unser Kirchgeldbrief für Sie selbstverständlich keine Geltung. Sie entscheiden das selber. Überweisen Sie bitte Ihr Kirchgeld möglichst bald auf das Konto Ihrer Pfarrkirchenstiftung:

Arbing:       Raiffeisenbank Reischach, IBAN DE 40 7016 9530 0000 8137 96

Erlbach:      Raiffeisenbank Reischach, IBAN DE 32 7016 9530 0000 8356 68

Perach:       Raiffeisenbank Reischach, IBAN DE 18 7016 9530 0000 0023 99

Reischach: Raiffeisenbank Reischach, IBAN DE 70 7016 9530 0000 8047 20

Überweisungsträger sind beigefügt und liegen in den Pfarrkirchen auf.

Auch eine Einzahlung im Pfarrbüro ist selbstverständlich möglich. Sollten Sie einen Dauerauftrag haben, erfolgt eine Abbuchung wie bisher.

Für alle, die Ihr Kirchgeld bereits einbezahlt haben, gilt dieser Kirchgeldbrief nur als Information.

Auf Wunsch wird gerne auch eine Spendenquittung ausgestellt.

 

Abendgottesdienste in Arbing entfallen

Die Abendgottesdienste in Arbing am Dienstag, 14.08.2018 und 28.08.2018 entfallen.

 
  • Andacht am  Pestfriedhof in Erlbach am  Donnerstag,  23.08.2018 um 19.00 Uhr, gestaltet von der KAB (kein Gottesdienst in der Pfarrkirche). Alle sind herzlich eingeladen.
 
  • Tag der Ewigen Anbetung am Samstag, 08.09.2018 – „8 - 8“ in der

Pfarrkirche St. Martin Reischach

8.00         Laudes, anschließend bis ca. 10.00 Uhr gestaltete Anbetung

mit Möglichkeit zum offenen Kommen und Gehen

12:00          Angelus mit musikalischer Umrahmung

15:00          Barmherzigkeitsrosenkranz mit musikalischer Umrahmung

18:00          Angelus und gestalteter Rosenkranz

19.00          Lobpreisgottesdienst

20:00          Ende

Zwischen diesen Zeiten besteht die Möglichkeit zur stillen Anbetung. Die Beter sollen hierzu jedoch nicht mehr nach Ortsteilen eingeteilt werden. Jeder ist jederzeit herzlich willkommen – auch aus den anderen Pfarreien des Pfarrverbandes und darüber hinaus.

Hierzu wird aus organisatorischen Gründen ab 15.08. bis zum 07.09.2018 die freiwillige Eintragung in einer ausgehängten Liste in der Pfarrkirche in Reischach (Glockenhaus) erbeten.

Gestaltung: Pfarrvikar Kumar, Sieglinde Weiherer mit Team „Auszeit“ und Lobpreisband „SPIRIT!“

 

Meditative Herbstwanderung des Reischacher Frauenbundes

Am Mittwoch, 05.09.2018 ist Meditative Herbstwanderung „Glaubensspuren unter freiem Himmel“ des KDFB Reischach – Wir treffen uns um 19.00 Uhr in Zehenthof, wandern von dort zum Friesinger Kreuz, wieder zurück zur Friesinger Kapelle und zurück nach Zehenthof, dort Einkehr und gemütliches Beisammmensein (bei jeder Witterung).

 

Treffen der Senioren Erlbach

Am Dienstag, 21.08.2018 treffen sich die Erlbacher ab 13.30 Uhr im Gasthaus Prostmeier.