Aktuelles

Insgesamt 370 Jahre Ehe gemeistert

Neun Paare kamen zum Hochzeitsjubiläum in die Arbinger Pfarrkirche St. Georg – Gottesdienst und weltliche Feier

Die Jubelpaare mit den Ehrengästen mit Pfarrer Ludwig Samereier (rechts) beim Gruppenfoto nach der Andacht in der Pfarrkirche. − Foto: Hahn Die Jubelpaare mit den Ehrengästen mit Pfarrer Ludwig Samereier (rechts) beim Gruppenfoto nach der Andacht in der Pfarrkirche. − Foto: Hahn

Arbing. Neun von zehn eingeladenen Paaren hatten sich zum Hochzeitsjubiläum in der Pfarrkirche St. Georg eingefunden. Sie können zusammengerechnet auf 370 Jahre Eheleben zurückblicken.

Es war Ortsgeistlicher Pfarrer Ludwig Samereier, der den Gottesdienst zelebrierte, eindrucksvoll umrahmt vom Kirchenchor von Arbing unter der Leitung von Gisela Huber. Dazu hatten die Ehepaare ihre Hochzeitskerzen am Alter aufgebaut – als Zeichen, dass dieses Licht sie seit dem Hochzeitstag begleitete.

Kinder und Enkel – der reichste Schatz, den es gibtIn der Predigt würdigte Pfarrer Samereier die Ehepaare für die langen Jahre, die sie einander in Treue verbunden sind. Die unendliche Liebe Gottes sei die Grundlage der Ehe, die Familie sei es, die Kinder und Enkel als den reichsten Schatz hervorbringe, den es gibt. Der Geistliche hob die Treue zum Partner als hohes Gut hervor und sagte, es erfordere eine besondere Form der Lebenskunst, die Liebe zum Partner immer jung zu erhalten. Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass der Ehebund über Jahrzehnte hinweg erhalten bleibe. Doch bei den hier versammelten Paaren habe sich das versprochene "Ja-Wort" nun über viele Jahre hinweg erfüllt, so Samereier. Man habe auf festem Grund und Fundament gebaut und so Stürme überstanden.

Entscheidend sei es auch, die Liebe Kindern und Enkeln vorzuleben – sie sei ein bleibender Wert: "Gott und Liebe werden nie Nostalgie", so der Geistliche. Die Ehe sei aber auch ein herausragendes Zeugnis, das Vorbild sein solle für die Jugend.

Bereits vor dem Gottesdienst hatte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Sigrüner die Namen der Ehepartner verlesen und jeweils angemerkt, wie viele Ehejahre sie gemeinsam verbracht haben. Nach der offiziellen Dankandacht segnete Pfarrrer Samereier einzeln die jeweiligen Paare und wünschte noch viele gemeinsame Jahre. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende überreichte dazu außerdem ein Blumen-Präsent.

In der anschließenden weltlichen Feier im Gasthaus Hölzl-wimmer überbrachten Elisabeth Sigrüner und Pfarrer Ludwig Samereier nochmals herzliche Grüße. In kurzen Bemerkungen drückten sie nochmals die Freude über diesen gemeinsamen Ehrentag aus. Für die kleine Pfarrei Arbing sei dieser Ehrentag der Hochzeitsjubilare ein sehr erhebender Moment im Kirchenjahr. 370 gemeinsame Ehejahre stellten doch ein "schweres Stück Arbeit" für die Eheleute dar.

Nach einem deftigen kalten Büfett und Getränken, gesponsert von der Pfarrei, stand die Geselligkeit im Mittelpunkt.

Mit viel Interesse wurden die Erzählungen der Paare über ihr Kennenlernen aufgenommen. Aber auch die nervigen stressigen Tage kurz vor der Hochzeit und das damalige Wetter waren fast allen in lebhafter Erinnerung geblieben und wurde nun berichtet. Fast durchwegs war natürlich der Kauf des Hochzeitskleides die wichtigste Angelegenheit im Vorfeld. Herrliche Bilder aus vergangenen Jahren über die Paare präsentierte auf der Leinwand Reinhard Pillris und erntete dafür viel Applaus.

Abschied nehmen hieß es für alle Ehepaare und Ehrengäste wie auch bei einer richtigen Hochzeit gegen Mitternacht. Die Heimwege waren kurz – waren doch alle Paare räumlich der Pfarrei Arbing treu geblieben. − gh


Verheiratet seit

25 Jahren: Anneliese und Reinhold Wimmer sowie Claudia und Alfred Bachmaier.

30 Jahren: Gaby und Rudolf Hölzlwimmer, Agnes und Josef Eder sowie Heidemarie und Helmut Pfaffinger.

40 Jahren: Rosemarie und Franz Aigner, Rosalie und Hermann Schächner sowie Anna und Franz Gruber.

55 Jahren: Hilde und Georg Eder, Christa und Konrad Bimmeslehner.

 

(ANA vom 11.10.2017)

 

Halbtagesausflug des Peracher Frauenbundes

Am Freitag, den 20.10.2017 ist ein Halbtagesausflug des Peracher Frauenbundes nach Landau a.d. Isar mit des Teufelstritts in Zulling, sowie dem wachsenden Felsen und der Kirche in Usterling. Einkehr am Abend ist im Vilstaler Hof in Rottersdorf. Abfahrt um 13.30 Uhr ab Friedhof Perach und Unterwirtparkplatz. Alle Mitglieder, aber auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen. Anmeldung im Pfarrbüro Reischach, Tel. 08670/207.

 

Sammlung für die Weltmission am 22.10.2017

Mehr als 100 päpstliche Missionswerke sammeln am Weltmissionssonntag auf allen Kontinenten für die soziale und pastorale Arbeit der Kirche in den 1100 ärmsten Diözesen der Welt. Im Mittelpunkt steht jedes Jahr ein Land mit einem bestimmten Schwerpunkt: In diesem Jahr ist das Burkina Faso und die Situation der Mädchen und Frauen dort.

 

Kuchenverkauf des Arbinger Frauenbundes

Am Sonntag, 22.10.2017 ist Kuchenverkauf des Arbinger Frauenbundes. Weiteres wird noch in der Presse bekanntgegeben.

 

monatlicher Jugendtag - Jugendgottesdienst in Erlbach

Im Rahmen des monatlichen Jugendtages (immer am 22. monatlich) ist am Sonntag, den 22.10.2017 um 10:15 Uhr ein Jugendgottesdienst in der Erlbacher Pfarrkirche. Alle Jugendlichen und alle Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

Die Ehe – manchmal auch ein Kreuzweg

Pfarrvikar Kumar warnt beim Jubilarstag vor überzogenen Erwartungen – 18 Paare mit insgesamt 615 Jahren Ehe waren dabei

Mehr als sechs Jahrhunderte Ehe auf einem Bild vereinigt: Im Altarraum der Kirche versammelten sich die Peracher Ehejubilare zum Gruppenbild. − Foto: Jelen Mehr als sechs Jahrhunderte Ehe auf einem Bild vereinigt: Im Altarraum der Kirche versammelten sich die Peracher Ehejubilare zum Gruppenbild. − Foto: Jelen

Perach. 18 Ehepaare, die zusammen gerechnet seit 615 Jahren verheiratet sind, haben an der Feier der Ehejubilare am Sonntag teilgenommen.

Pfarrvikar Kumar zog mit den Ehepaaren in die Pfarrkirche Perach ein und brachte in der Predigt die Geschichte einer Frau, die ihr goldenes Ehejubiläum vorbereitete. Als der Pfarrer sie fragte, wie es ihr in den ganzen Jahren ergangen sei, erzählte sie ihm von ihrer Hochzeit – daran konnte sie sich noch sehr gut erinnern: Mit wenig Geld, aber unter großen Opfern hatten sie eine wunderschöne kirchliche Trauung in der festlich geschmückten Kirche, sagte sie, "es war einfach himmlisch". Eines aber hatte sie freilich nicht beachtet: In der Kirche hing auch ein Kreuzweg.

Pfarrvikar Kumar machte klar, dass sicherlich jedes Paar auch schon über persönliche "Kreuzweg"-Stationen gegangen sei. Freud und Leid lägen oft nahe beieinander. Wer zu hohe Erwartungen an den Partner stelle, werde schnell enttäuscht und das unendlich scheinende Glück wandle sich dann schnell in Unzufriedenheit. Wenn das Miteinander nicht mehr klappe, dann trenne man sich schnell. Aber der Herr habe die Ehe geheiligt und damit den Eheleuten versprochen, dass er immer bei ihnen sein wird, gerade in den schwierigen Zeiten. Wer manchmal das Kreuz auf sich nehme, ende nicht in der Sackgasse, sondern werde einen neuen Wegweiser in die Zukunft erfahren und wieder gemeinsames Glück erfahren.

Die Ehejubilare sollten den jungen Generationen Mut machen, dass der Weg der ehelichen Gemeinschaft, trotz aller Beschwerden, ein guter Weg ist, so die Aufforderung des Geistlichen.

Die Fürbitten wurden dann von Kindern, Enkeln, jüngeren und älteren Ehepartnern und Ehepaaren vorgetragen, immer bezogen auf die Ehejubilare, auch den verstorbenen Ehepartnern wurde gedacht.

Am Schluss des Gottesdienstes wurden die einzelnen Paare gesegnet und von der Pfarrei erhielten sie ein Terrakotta-Herz zur Erinnerung an diesen Tag.

Das Gruppenfoto wurde noch in der Kirche gemacht, fotografiert wurde alles vom Ehepaar Daniela und Daniel Jelen. Die weltliche Feier, mit Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen, wurde im Gasthaus Oberwirt abgehalten. Das Gastzimmer war vom Pfarrgemeinderat, der sich auch um die Bewirtung kümmerte, schön geschmückt worden. − red

 

(ANA vom 14.10.2017)

 

Bildungstag des KDFB im Klösterl Neuötting

Am Mittwoch, 25.10.2017 ist Bildungstag des KDFB im Klösterl in Neuötting von 19.00 -21.00 Uhr mit Hedwig Beier. Thema: "selbst.bewußt.offen". Die immerwährende Suche nach der eigenen Identität. Anmeldung in Passau: Tel. 0851/36361 oder für Erlbach bei R. Schwertfellner Tel. 1533.

 

"Schätze, die von innen glänzen"

Jubilarstag der Pfarrei Reischach: 16 Paare bringen es zusammen auf 870 Jahre Ehe – Festgottesdienst und gemütliches Treffen

Zusammen mit Pfarrer Ludwig Samereier (hintern) und Mitgliedern des Pfarrgemeinderates stellen sich die Ehejubilare dem Fotografen. Einige Paare waren verhindert, an der Feier teilzunehmen. − F.: Hochhäusl Zusammen mit Pfarrer Ludwig Samereier (hintern) und Mitgliedern des Pfarrgemeinderates stellen sich die Ehejubilare dem Fotografen. Einige Paare waren verhindert, an der Feier teilzunehmen. − F.: Hochhäusl

Reischach. "Edelmetalle leuchten von außen, Ihr Jubelpaare aber leuchtet von innen": Diese Feststellung hat Pfarrer Ludwig Samereier bei seiner Predigt zur Feier der Reischacher Ehejubilare getroffen. Dazu hatte die Pfarrei Reischach alle Ehepaare eingeladen, die in diesem Jahr ihr 25-, 40-, 50- und 55-jähriges Ehejubiläum feiern. Zusammengerechnet kommen die 16 Paare, die teilnahmen, auf 870 Ehejahre.

Im Anschluss an den Festgottesdienst erteilte der Ortsgeistliche allen Paaren den Einzelsegen. Der Pfarrgemeinderat hat anschließend alle Ehejubilare im neu renovierten Pfarrheim bewirtet. Dabei wurden manche Erinnerungen an die Hochzeiten wachgerufen.

Eingangs des Gottesdienstes begrüßte Edith Brunner als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates die 16 anwesenden Jubelpaare mit einem Zitat aus der Enzyklika "Amoris Laetitia" von Papst Franziskus: "Die Liebe eines Paares ist ein entscheidender Faktor für das Leben der Menschen in Familie und Gesellschaft. Sie sei der Grundstock einer jeden Ehe".

In seiner Predigt ging Bischöflich Geistlicher Rat Ludwig Samereier auf die Bedeutung und Wichtigkeit der Ehe ein. Die Liebe bedürfe eines langen Reifeprozesses, besonders wichtig sei die Annahme des Partners mit seinen Stärken und Schwächen. Mit der Hochzeit werde der Schritt in ein neues Leben gewagt, in dem großes Vertrauen, aber auch persönliche Freiräume wichtig seien. Wichtig seien ausführliche Gespräche, realistisches Erkennen von schwierigen Situationen und ein objektiver Blick in die Zukunft. "Seid dankbar, dass Ihr zueinander gefunden habt, für alles gemeinsam Geschaffene und für Eure Familien" so der Ortspfarrer. Zum Abschluss des Gottesdienstes, der vom "Reischacher Singkreis" unter Leitung von Klaus Hölzlwimmer mit passenden Liedern umrahmt wurde, erteilte Pfarrer Ludwig Samereier allen Jubelpaaren noch den Einzelsegen, wobei er lobende und aufmunternde Worte an die Paare richtete. Aus der Hand von Pfarrgemeinderatsmitgliedern erhielten sie noch eine Rose.

Anschließend hatte der Pfarrgemeinderat zum Weißwurstfrühstück in den neu geschaffenen Pfarrsaal eingeladen. Zur Unterhaltung trugen Edith Brunner, Hilde Baumer und Pfarrer Ludwig Samereier mit lustigen Geschichten und Begebenheiten bei. Auch Jubilar Karl Zwyrtek hatte ein Gedicht vorgetragen, das er eigens für diese Feier geschrieben hatte. Manche Erinnerungen wurden wach, als Hochzeitsfotos gezeigt und diese von den Jubelpaaren kommentiert wurden. So war vor 50 Jahren der Wunsch eines Brautvaters, die Hochzeit müsse am Abend zu Ende sein. Begründung: "Weil da ein wichtiger Boxkampf von Cassius Clay im Fernsehen übertragen wird!"

Alle Jubelpaare fanden großes Gefallen an dieser Einladung durch die Pfarrei Reischach und hoffen, bei der nächsten Feier wieder dabei sein zu können. − hok


Die Jubelpaare:

25 Jahre (Silberhochzeit): Silvia und Robert Schmucker, Elisabeth und Peter Piskaty, Waltraud und Richard Mooshammer, Iris und Johann Vitzthum, Sonja und Alfred Stockner sowie Christa und Lorenz Baisl.

40 Jahre ("Rubinhochzeit"): Anna und Herbert Prinz, Christine und Karl Berger, Margerita und Johann Köpf, Rosmarie und Heinrich Freibuchner, Irmgard und Franz Kagerer sowie Christa und Ludwig Menhart.

50 Jahre ("Goldhochzeit"): Franziska und Georg Kellhuber, Erna und Lorenz Reischl sowie Annemarie und Johann Grübl.

55 Jahre ("Juwelenhochzeit"): Theresia und Wolfgang Opitz, Therese und Markus Hautzinger, Irmengard und Alois Stockner, Ursula und Sebastian Werkstetter, Aloisia und Konrad Köpf sowie Josefa und Karl Zwyrtek.

 

(ANA vom 16.10.2017)