Ein Fest für die Liebe

Eheleutetag in der Pfarrei Reischach gefeiert

Die Reischacher Ehejubilare feierten ihre Liebe und ihr gemeinsames Leben. −Foto: Brunner Die Reischacher Ehejubilare feierten ihre Liebe und ihr gemeinsames Leben. −Foto: Brunner

Reischach. An diesen Tag werden sich die Eheleute noch lang gern erinnern – die Pfarrei feierte am Sonntag ihre Ehejubilare. Zum Festgottesdienst mit den Jubelpaaren, umrahmt von Organist Wolfgang Karl, der die Schubert-Messe spielte, begrüßte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Edith Brunner die Ehejubilare mit einem Gedicht über Weisheiten über die Liebe. Darin hieß es unter anderem, dass sich die Eheleute noch so mühen und plagen könnten – ohne den Segen Gottes sei alles vergeblich.

Pfarrer Ludwig Samereier stellte in seiner Predigt die Liebe in den Mittelpunkt und stellte die Frage, was denn Liebe sei. Die Antwort gäben die Jubelpaare durch ihr Leben: "Sie zeigen uns: Lieben, das heißt einander achten und sich die Treue halten, ein Leben lang. Lieben, das heißt dem Leben trauen und es darum weiterschenken." Samereier bezeichnete das Fest der Ehejubilare als ein Bekenntnis und eine Ermutigung: "Sie bekennen sich zu Gott, von dem sie die Kraft zur Liebe empfangen haben und die Ehejubilare wissen sich getragen von einem Gott, der sein Leben für uns eingesetzt hat. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt für seine Freunde."

Nach der Predigt spendete Pfarrer Ludwig Samereier den Paaren den Einzelsegen und richtete lobende und aufmunternde Worte an die Eheleute. Jede Dame bekam von Mitgliedern des Pfarrgemeinderates eine Rose überreicht.
Anschließend lud der Pfarrgemeinderat die Jubelpaare zum Weißwurstfrühstück ins Pfarrheim ein. Die Diamant-Hochzeiter Irmgard und Josef Barthuber begrüßten die anderen Paare mit Liedern und einem von Josef Barthuber selbst komponierten Musikstück auf der Mundharmonika.
Maria Vorbuchner unterhielt die Gäste mit einem Gedicht und Edith Brunner trug eine lustige Geschichte vor.
Manche Erinnerungen wurden wach, als Hochzeitsfotos gezeigt und diese von den Jubelpaaren kommentiert wurden. So kam es auch vor, dass ein frisch vermählter Bräutigam plötzlich ohne seine Braut dastand, da er – ein Österreicher – vom Brauch des Brautstehlens bis dahin noch nichts gewusst hatte. − red

Die Ehejubilare25 Jahre sind verheiratet: Annemarie und Johann Stockner, Manuela und Stefan Prinz, Marianne und Friedrich Huber, Maria und Peter Bauer, Inge und Helmut Weindl; 40 Jahre: Katharina und Alois Haßlberger, Marianne und Josef Maierhofer, Marianne und Gerhard Waitzhofer, Adelheid und Albert May, Maximilian und Anita Lößl, Theresia und Rupert Auer, Maria und Hermann Werkstetter;
50 Jahre: Petra und Franz Pfeffer, Rosmarie und Ludwig Kaiser, Emma und Josef Stallhofer, Ingrid und Josef Weiherer; 55 Jahre: Elisabeth und Alois Hansbauer, Augustine und Josef Salzinger, Hedwig und Herbert Marx, Rosa und Erwin Kammergruber; 60 Jahre: Irmgard und Josef Barthuber, Zäzilie und Johann Hansbauer, Karin und Josef Meier, Anna und Franz Demmelhuber; Seit 65 Jahren sind Maria und Georg Suttner verheiratet.

 

(ANA vom 11.10.2018)