Am 18.10.2019 findet der Oktoberrosenkranz der KAB Reischach statt.

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Testbeitrag

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Seit 40 Jahren hellen sie die Seelen auf

Kirchenchor Arbing feierte Jubiläum – Beeindruckender Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg
Mit Stefan Naglmeier an der Orgel beeindruckten die Sänger auch beim Festgottesdienst anlässlich des 40-jährigen Chor-Bestehens.
Mit Stefan Naglmeier an der Orgel beeindruckten die Sänger auch beim Festgottesdienst anlässlich des 40-jährigen Chor-Bestehens.

Arbing. Durch Singen die Herzen der Menschen zu erreichen, diesem Anliegen widmet sich der Kirchenchor seit seiner Gründung vor 40 Jahren. Aus diesem Anlass wurde in der Pfarrkirche ein Festgottesdienst begangen, musikalisch natürlich vom gefeierten Ensemble unter der Leitung von Gisela Huber.

Pfarrer Ludwig Samereier nannte den am 13. Oktober 1979, den Tag der Gründung des Chores unter dem damaligen Ortspfarrer Heribert Unterhuber und der Leitung von Anni Rothneichner, einen besonderen Tag. Es sei bis heute ein sehr lebendiger Chor. Jeder mit Gesang umrahmte Gottesdienst habe eine spezielle Note, so Samereier. Gerade in der Liturgie erfülle Gesang eine wichtige Funktion.

 

"Gesang hat heilende Wirkung für das Herz"Nach Samereiers Worten verändere Gesang sehr positiv die "Lichtverhältnisse der Seele" und habe heilende Wirkung für das Herz. Musik führe ferner zum Geheimnis Gottes hin. Gerade Marienlieder oder der Gesang bei Beerdigungen könnten den Menschen Trost zusprechen und Hoffnung geben. Gesang könne auch einen Beitrag für Frieden und zur Völkerverständigung darstellen, denn: "Jeder Mensch hat eine Lebensmelodie." Musik und Gesang stifteten schlichtweg Freude.

Bei den Ehrungen waren die aktuelle Leiterin Gisela Huber (links) und ihre Vorgängerin Anni Rothenaichner (vorne sitzend) ebenso dabei wie Pfarrgemeinderat Reinhard Pillris (hinten links), Pfarrer Ludwig Samereier (hinten Mitte) und Kirchenpfleger Martin Schächner (hinten rechts). −Fotos: Hahn
Bei den Ehrungen waren die aktuelle Leiterin Gisela Huber (links) und ihre Vorgängerin Anni Rothenaichner (vorne sitzend) ebenso dabei wie Pfarrgemeinderat Reinhard Pillris (hinten links), Pfarrer Ludwig Samereier (hinten Mitte) und Kirchenpfleger Martin Schächner (hinten rechts). −Fotos: Hahn

Samereier bedankte sich abschließend vor allem bei den beiden Chorleiterinnen Anni Rothneichner für 25 Jahre und Gisela Huber für 15 Jahre Bereitschaft, Freizeit zu opfern für die Mitmenschen und die Kirchengemeinde. Zusammen mit Reinhard Pillris vom Pfarrgemeinderat und Kirchenpfleger Martin Schächner überreichte er die Auszeichnungen der Diözese und der Pfarrei. Seit 40 Jahren begleiten Anneliese und Stefan Gruber, Gisela Huber, Stefan Naglmeier und Hermann Sigrüner den Kirchenchor. Ausgezeichnet wurden ferner die erste Chorleiterin Anni Rothneichner sowie die derzeitigen weiteren Sänger, Anna Gruber, Stilla Steffenhagen, Elisabeth Markus, Rosmarie Rothmaier, Gisela Schreiner, Siegfried Hölzlwimmer, Michael Huber und Lorenz Untermaierhofer.

Einen ausführlichen Blick auf 40 Jahre Kirchenchor warf am Ende des Gottesdienstes Gisela Huber und erinnerte an die erste Chorprobe am 12. Oktober 1979 im Schulhaus mit 16 Personen unter der Regie von Regionalkantor Max Brunner aus Altötting. Augenzwinkernd merkte sie an, dass die wenigsten Sänger Erfahrung im Chorsingen sowie im Notenlesen hatten. Als dann nach zwei Monaten für das gleiche Lied immer noch eine Stunde Probe nötig war, wurden die Proben nicht mehr so ernst genommen, nach gut einem Jahr sei Max Brunner aus persönlichen Gründen nicht mehr nach Arbing gefahren.

Warum der 24. Juni 1982ein Glückstag warAls neuer Leiter konnte nach mühevoller Suche Fritz Ertl gewonnen werden, später Petra Schönstetter aus Wald. Aber auch sie war nach ein paar Monaten nicht mehr zur Zusammenarbeit bereit. Ein Glückstag war dann der 24. Juni 1982, als Anni Rothneichner das Zepter übernahm: Von da an kam Leben in den Chor, kleine Messen wurden gesungen und es folgte die Umrahmung von Hochzeiten und Beerdigungen.

Beim Blick in die Statistik nannte sie 38 Personen, die in den 40 Jahren ihre Stimme zu Gehör gebracht haben. Insgesamt wurden in den 40 Jahren 346 allgemeine Lieder erprobt, acht Lateinische Messen und 15 Deutsche Messen wurden gesungen. Viele Opfer an Freizeit wurden dafür geleistet, so Huber. Sie dankte allen für die Bereitschaft zum Mitsingen. Trotz dieser Erfolgsgeschichte werden dringend neue Sänger für den Kirchenchor gesucht, so Huber weiter. Wer Lust hat, solle sich einfach bei einem Mitglied des Chores melden.

Einen geselligen Ausklang fand der 40. Geburtstag dann mit einem gemütlichen Beisammensein im Gasthof Hölzlwimmer-Dorlyn, zu dem die Pfarrei die Sänger eingeladen hatte.

Auch Bürgermeister Alfred Stockner nutzte die Gelegenheit, beim 40-jährigen Jubiläum dabei zu sein. − gh

 

(ANA vom 17.10.2019)

Sieben Paare, 215 Jahre

Ehejubilarstag der Pfarrei Perach
Zum Gruppenfoto stellten sich die Jubelpaare mit Kumar Yangaladasu, Kurt Plewan von der Kirchenverwaltung, dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Klaus Hiefinger und Susanne Stubenvoll vom Vorbereitungsteam.
Zum Gruppenfoto stellten sich die Jubelpaare mit Kumar Yangaladasu, Kurt Plewan von der Kirchenverwaltung, dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Klaus Hiefinger und Susanne Stubenvoll vom Vorbereitungsteam.

Perach. Sieben Paare, die es zusammengerechnet auf 215 Jahre Ehe bringen, haben sich am Ehejubilarstag beteiligt, zu dem die Pfarrei Perach vor wenigen Tagen eingeladen hatten. Wie in jedem Jahr wurden die Paare im Pfarrhof mit Sekt empfangen, als Anstecker erhielten sie ein Herz und zogen dann mit Pfarrer Kumar Yangaladasu in die Kirche ein. Die feierliche Umrahmung übernahm der Chor "Helias" zusammen mit dem Pfarrgemeinderat, das Thema war "Zeit".

Bei den Fürbitten wurde die Ehe als "Weg" dargestellt, als äußeres Zeichen wurden verschiedene Tücher ausgelegt: Gelbes Tuch – für die Zeiten, in denen es den Eheleuten gut geht, z. b. Geburt eines Kindes, Einzug in das Haus, Urlaub usw. Rotes Tuch – für die Liebe. Schwarzes Tuch – Sorgen, Krankheit, Arbeitsverlust.
Blaues Tuch – Treue. Grünes Tuch – Hoffnung. Weißes Tuch – guter Gott, der in schwierigen Zeiten tröstet.

 

Bei der Gabenbereitung brachten einige Paare verschiedene Gegenstände zum Altar: Eine Rose als Zeichen der Liebe und Dankbarkeit, Brot, als Zeichen, was wir im Leben brauchen. Eine Kerze für das Licht, das wir füreinander sein sollen. Einen Stock, als Zeichen für Stütze und Halt. Aber auch einen Stein, für die Schwere im Leben. Nachdem der Geistliche am Ende des Gottesdienstes noch ein Gedicht über die Zeit vorgelesen hatte, wurden die einzelnen Paare gesegnet und ein Foto gemacht. Es wurde Ihnen ein
Tischkalender "Thema Zeit" überreicht. Beim geselligen Teil im Bürgerhaus gab es dann das Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. − red/Foto: Stahlhofer
Verheiratet seit: Fünf Jahren: Eva-Maria und Peter Vizthum.
Zehn Jahren: Heidi und Michael Hansbauer.
30 Jahren: Erna Salzinger-Nuener und Klaus Nuener.
35 Jahren: Eva Maria und Wolfgang Baisl.

40 Jahren: Edeltraud und Ludwig Sprüderer sowie Anna und Bernhard Wildenhof.

55 Jahren: Rosina und Franz Winkler.

 

(ANA vom 15.10.2019)

"Zeit ist ein Geschenk"

Gerade für Eheleute ist sie wichtig – Pfarrei Erlbach feierte Ehejubilare
Eine rote Rose in der Hand hatten die Damen, als sich die Ehejubilare mit Pfarrgemeinderatsvorsitzender Marianne Hölzlwimmer und Pfarrvikar Kumar Yangaladasu (links) zum Gruppenfoto stellten. −Foto: Hochhäusl
Eine rote Rose in der Hand hatten die Damen, als sich die Ehejubilare mit Pfarrgemeinderatsvorsitzender Marianne Hölzlwimmer und Pfarrvikar Kumar Yangaladasu (links) zum Gruppenfoto stellten. −Foto: Hochhäusl

Erlbach. "Das größte Geschenk, das Menschen sich geben können, ist Zeit", so Pfarrvikar Kumar Yangaladasu bei der Feier der Elbacher Ehejubilare. Dazu hatte der Erlbacher Pfarrgemeinderat alle Eheleute eingeladen, die in diesem Jahr auf 25, 30, 40, 45, 50 oder mehr gemeinsame Jahre zurückblicken können. Die Vorsitzende Marianne Hölzlwimmer begrüßte dazu elf Jubelpaare in der Pfarrkirche.

Eingangs des Festgottesdienstes am Sonntagnachmittag bezeichnete Marianne Hölzlwimmer diese Jubiläen als ein besonders Fest für alle Paare. Wichtig sei der Zusammenhalt in guten wie auch in schlechten Zeiten. Für die Zukunft wünschte sie allen Jubelpaaren Kraft und Gottes Segen für alle weitern Ehejahre.

 

In seiner Festpredigt verglich Pfarrvikar Kumar Yangaladasu das Leben mit einer Sanduhr: trotz gleichmäßigem Durchfluss scheint die Zeit gegen Ende immer schneller zu verrinnen. "Termindruck und Hetze des Alltags machen Zeit zu einer Mangelware", so der Pfarrvikar. Deshalb sei es wichtig, sich Zeit zu nehmen für Menschen, die einem nahestehen, besonders für den Ehepartner. Leider brächten oft Schicksalsschläge geplante Vorhaben durcheinander. Daher sei es besonders wichtig, "Zeit zu verschenken". Dies brachte Pfarrvikar Kumar auch in einem Gedicht zum Ausdruck. Die Jubelpaare forderte er auf, auch Vorbild für die Jugend zu sein. Diese sollen aus dem Erfahrungsschatz der Jubilare schöpfen können. Mit einem gemeinsamen Gebet haben die Jubelpaare ihr Eheversprechen erneuert, bevor sie von Pfarrvikar Kumar Yangaladasu noch den Einzelsegen und aufmunternde Worte erhielten. Vom Pfarrgemeinderat bekamen sie eine Rose, sowie ein Heft zum Ehejubiläum.

Den Festgottesdienst umrahmte der Erlbacher Männerchor unter der Leitung von Werner Pfeffer mit der "Waldlerischen Hochzeitsmesse" und weitern passenden Liedern.

Im Pfarrsaal begrüßte Alois Oberhaizinger, Mitglied des Pfarrgemeinderates, die Jubilare und verglich das Eheleben mit einer Autofahrt: man müsse oftmals in den Rückspielgel blicken, um sich zu erinnern, was man zusammen schon erreicht habe. Noch wichtiger sei es aber den Blick nach vorne zu werfen, um die weitere Zukunft planen zu können. Mit verschiedenen Beispielen definierte er den Begriff "Liebe".

In geselliger Runde wurden dann Erinnerungen an den Hochzeitstag ausgetauscht und Hochzeitsalben durchgeblättert. Die Gäste wurden dabei von den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates bewirtet. Bedauert wurde, dass vier Paare verhindert waren, an der Feier teilzunehmen. − hokDie Jubelpaare:25 Jahre ("Silberhochzeit"): Erika und Johann Unterstraßer sowie Astrid und Erwin Wolferseder.
30 Jahre ("Perlenhochzeit"): Gisela und Otto Gallner, Mathilde und Alfred Leitl sowie Roswitha und Josef König.

40 Jahre ("Rubinhochzeit"): Christa und Hermann Hölzlwim-mer, Rosa und Rudolf Huber, Katharina und Peter Moser, Annemarie und Herbert Prostmaier sowie Hildegard und Michael Gartmaier.

45 Jahre ("Messinghochzeit"): Gertraud und Wilhelm Stolz.

50 Jahre (" Goldhochzeit"): Martina und Ludwig Menhart sowie Annemarie und Josef Ostermeier.
55 Jahre ("Platinhochzeit"): Katharina und Heinrich Strasser.
60 Jahre ("Diamanthochzeit"): Anneliese und Johann Huber.

 

(ANA vom 11.10.2019)

Tipp für Eheleute: Reden ist Gold wert

Pfarrei Reischach lud die Jubelpaare ein – Festgottesdienst mit volkstümlicher Gestaltung
Die Jubelpaare präsentierten sich mit Pfarrer Ludwig Samereier (rechts) und der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, Edith Brunner (hinten links) sowie weiteren Pfarrgemeinderäten dem Fotografen. −F.: Hochhäusl
Die Jubelpaare präsentierten sich mit Pfarrer Ludwig Samereier (rechts) und der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, Edith Brunner (hinten links) sowie weiteren Pfarrgemeinderäten dem Fotografen. −F.: Hochhäusl

Reischach. Das bekannte Sprichwort "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold" sollte in einer guten Ehe nicht wörtlich genommen werden. "Wichtig sind ehrliche, offene Gespräche, diese sind Gold wert", so die Vorsitzende des Reischacher Pfarrgemeinderates, Edith Brunner, bei ihrer Begrüßung zum Treffen der Ehejubilare in der Pfarrkirche St. Martin. Zum Ende des Festgottesdienstes erteilte Bischöflich Geistlicher Rat Ludwig Samereier allen Paaren noch den Einzelsegen.

Edith Brunner hieß 18 Jubelpaare, die heuer auf 25, 40, 50, 55 60 und mehr Ehejahre zurückblicken können, am Sonntag in der Kirche herzlich willkommen. Sie bedauerte, dass acht Paare nicht an der Feier teilnehmen konnten. Sie betonte, wie wichtig es sei, sich gegenseitig zu schätzen, sich anzunehmen mit Stärken und Schwächen, Lob auszusprechen und viel miteinander zu reden: "Reden ist Gold wert!"

 

In seiner Festpredigt ging Pfarrer Ludwig Samereier auf das Evangelium von der Hochzeit zu Kana ein, wo bekanntlich bei der Hochzeitsfeier der Wein ausging und Jesus sein erstes Wunder wirkte. "Aus Wasser wird Wein, aus Not wird Fülle" – so könne dieses Wunder definiert werden.

Der Ortspfarrer bedauerte, dass heute vielfach Paare auf die kirchliche Trauung verzichten. Wer aber vor dem Traualtar sein Jawort gegeben hat, sollte damit ein Zeichen setzen und Vorbild sein. Das Beste im Leben sei nicht nur die Jugend, auch im reiferen Alter sollte das Leben genossen werden als "ständige Freude". Nur nostalgisch zurückzublicken sei nicht gut, man sollte positiv der Zukunft entgegensehen. Das Älterwerden sollte Vorgeschmack sein auf die ewige Hochzeit mit Gott, so Pfarrer Samereier. Zum Ende des Gottesdienstes erhielten alle Jubelpaare von dem Geistlichen noch den Einzelsegen mit aufmunternden Worten für die künftigen Ehejahre, sowie eine Rose überreicht.

Der Festgottesdienst wurde von der "Hoagarten-Musi" und vom "Untererlbacher Zwoag’sang mit Hans Kleinillenberger, Jakob Mitterreiter, Peter Speckmaier, Marianne Maier und Margit Weidinger mit der "Waldler-Messe" und anderen stimmungsvollen Liedern würdevoll gestaltet.

Beim anschließenden gemütlichen Treffen im Pfarrheim wurden Hochzeitsfotos gezeigt und von den Paaren kommentiert. Josef und Hilde Hofbauer feierten exakt an diesem Tag ihren 60. Hochzeitstag. Ihnen zu Ehren sangen Peter Speckmaier und Marianne Maier, eine Verwandte des Jubelpaares, das Lied: Wo’s Glück ist auf der Erd, des Euch der Herrgott b’schert, de san die 60 Jahr vorm Traualter". Weitere Lieder und lustige Geschichten sorgten für eine gute Stimmung bei dieser Jubiläumsfeier.−hok

Die Jubelpaare: 25 Jahre: Sandra und Rudolf Wimmer, Brigitte und Harald Sommer, Marianne und Helmut Demmelhuber sowie Cäcilia und Robert Reiter.

40 Jahre: Maria und Josef Bobenstetter, Ingeborg und Franz Wimmer, Renate und Franz Auer, Irmengard und Konrad Diensthuber, Pauline und Georg Suttner sowie Christine und Hubert Barthuber.

50 Jahre: Katharina und Josef Moser, Theresia und Johann Wimmer, Ella und Peter Walter, Maria und Johann Lichtenwimmer sowie Margarete und Kurt Landthaler.

55 Jahre: Berta und Josef Niederhuber, Irmine und Johann Unterhuber, Franziska und Rupert Spirkner, Franziska und Rudolf Wimmer, Hilde und Hans Zöbl, Rosa und Johann Peterbauer sowie Theresia und Josef Berger.
60 Jahre: Aloisia und Josef Vilsmaier, Hildegard und Josef Hofbauer sowie Anna und Josef Unterhuber.

65 Jahre: Elisabeth und Markus Baumer.

 

(ANA vom 10.10.2019)

Zehn Paare, 390 Jahre Ehe

Hochzeitsjubiläum in der Pfarrkirche St. Georg Arbing
Zu einem Gruppenfoto stellten sich die Jubelpaare und die Ehrengäste der Feier nach der Andacht im Altarraum der Pfarrkirche auf. Hinten von links: Josef und Regina Baumgartner, Kolomann Sigrüner, Gisela und Josef Schreiner, Siegfried Hölzlwimmer sowie Monika und Georg Eder. Mitte von links: Johann Krieg, Johann und Franziska Zeiler, Elisabeth Sigrüner, Katharina Hölzlwimmer, Renate und Stefan Naglmeier, Reinhard Pillris und Ludwig Samereier. Vorne von links: Ottilie Krieg, Franz und Anna Lohr, Gerda und Franz Untermaierhofer. −F.: Hahn
Zu einem Gruppenfoto stellten sich die Jubelpaare und die Ehrengäste der Feier nach der Andacht im Altarraum der Pfarrkirche auf. Hinten von links: Josef und Regina Baumgartner, Kolomann Sigrüner, Gisela und Josef Schreiner, Siegfried Hölzlwimmer sowie Monika und Georg Eder. Mitte von links: Johann Krieg, Johann und Franziska Zeiler, Elisabeth Sigrüner, Katharina Hölzlwimmer, Renate und Stefan Naglmeier, Reinhard Pillris und Ludwig Samereier. Vorne von links: Ottilie Krieg, Franz und Anna Lohr, Gerda und Franz Untermaierhofer. −F.: Hahn

Arbing. Zehn Paare hatten sich zum Hochzeitsjubiläum in der Pfarrkirche St. Georg eingefunden. In einem erhebenden Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Ludwig Samereier die Andacht. Eindrucksvoll umrahmte der Kirchenchor von Arbing unter der Regie von Gisela Huber die Meßfeier.

Alle Ehepaare hatten ihre Hochzeitskerzen mitgebracht und am Alter aufgebaut, als besonderes und symbolhaftes Zeichen dafür, dass das seinerzeit entzündete Licht sie seit dem Hochzeitstag begleitete.

 

"Die Ehe – der reichste Schatz, den es gibt" Pfarrer Ludwig Samereier würdigte in der Predigt die Ehepaare für die langen Jahre, die sie gemeinsam in Treue und Verbundenheit verheiratet sind. Die unendliche Liebe Gottes stellte er in den Mittelpunkt dieses besonderen Tages und bewertete die Ehe für die gesamte Familie, die Kinder und Enkel als den reichsten Schatz den es gebe. Für jede Pfarrei bedeute dieser Tag etwas Besonderes und Herausragendes und wirke darüber hinaus auch sehr positiv und beispielhaft auf die Jugend.

Ein Ehejubiläum bedeute auch ein sehr glaubwürdiges Zeugnis, wo man den Dank, die Bitte und den Lobpreis vor Gott stellen kann, so der Geistliche weiter. Dass wiederum zehn Paare den Weg in die Pfarrkirche gefunden hatten, sei ein sichtbares Zeichen, dass die Ehe lebt.

In seiner Predigt stellte er das Weinwunder zu Kana, sprich die Hochzeit zu Kana, in den Mittelpunkt. Nach einem Eheversprechen begleite oft auch grauer Alltag das weitere gemeinsame Leben. Wer einem anderen Menschen ein Versprechen bis zum Tode gibt, sei immer gefordert, so Samereier. Die Sehnsucht nach Liebe und Treue gehe dabei nie verloren, gerade wenn sich dem Herrgott und Maria anvertraut. Oft halte der Mensch die Jugend für das Beste, jedoch komme mit einem Eheversprechen aus christlicher Sicht noch eine Steigerung. Älter werden bedeute auch keinesfalls Untergang, denn auch Zukunft sei immer etwas Besonderes für einen Christen.

Bereits vor dem Gottesdienst hatte für den Pfarrgemeinderat Reinhard Pillris die Namen der Ehegatten und die Anzahl der gemeinsam verbrachten Ehejahre verlesen. In seinen kurzen Bemerkungen drückte auch er nochmals die Freude über diesen gemeinsamen Ehrentag aus. Für die kleine Pfarrei Arbing sei dieser Ehrentag der Hochzeitsjubilare ein sehr erhebender Moment im Kirchenjahr. Zusammengerechnet 390 gemeinsame Ehejahre verlangten doch "ein schweres Stück Arbeit", so Pillris wörtlich.

Nach der offiziellen Dankandacht segnete Pfarrer Samereier einzeln die jeweiligen Paare und wünschte noch viele gemeinsame Jahre, wobei auch der Herrgott stets im Mittelpunkt stehen und die gesamte Familie im christlichen Glauben begleiten solle. Reinhard Pillris überreichte außerdem eine Rose an die Paare.
Nach einem deftigen kalten Buffet und Getränken, gesponsert von der Pfarrei, stand die abschließende Geselligkeit im Gasthof Hölzlwimmer-Dorlyn im Mittelpunkt des Abends. Für viel Heiterkeit und nette Momente sorgten auch die unvergesslichen Geschichten der Ehejubilare, wie sie sich seinerzeit kennengelernt hatten. Aber auch die nervigen stressigen Tage kurz vor der Hochzeit und das damalige Wetter blieben fast allen in bester Erinnerung.

Erst gegen Mitternacht hieß es Abschied nehmenAbschied nehmen hieß es für alle Ehepaare und Ehrengäste wie auch bei einer richtigen Hochzeit gegen Mitternacht. Deutlich wurde auch dabei, dass alle Paare der Pfarrei Arbing treu geblieben sind. Imposante Bilder aus vergangenen Jahren über die Paare durften zudem auf der Leinwand bewundert werden. −gh

Verheiratet seit...25 Jahren: Monika und Georg Eder, Lidorf.
35 Jahren: Gisela und Josef Schreiner, Weingarten, sowie Regina und Josef Baumgartner, Hoheneck.
40 Jahren: Renate und Stefan Naglmeier, Weiher, Katharina und Siegfried Hölzlwimmer, Reichhof, Elisabeth und Kolomann Sigrüner, Waldberg, Franziska und Johann Zeiler sowie Ottilie und Johann Krieg, beide Arbing.
45 Jahren: Anna und Franz Leonhard Konrad, Ecking.
50 Jahren: Gerda und Franz Untermaierhofer, Ecking.

Herbstwallfahrt des Reischacher Frauenbundes

Am Dienstag, den 29.10.2019 ist die Herbstwallfahrt des Reischacher Frauenbundes. Sie führt heuer in den bekannten Wallfahrtsort Maria Eck im Chiemgau, Abfahrt 12.00 Uhr Reischach/Bushaltestelle. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen. Anmeldung bei Käthi Niederhuber, Tel. 462.

„Adoration for Vocations“ (AfV) –Eucharistische Anbetung für Berufungen –

Wander-Monstranz im Oktober erneut zu Gast in Reischach

Wer hätte das gedacht?

Im September 2017 wurde in Reischach erstmals das Projekt „Adorations for Vocations“ unter zahlreicher Beteiligung der Gläubigen durchgeführt. An vier aufeinanderfolgenden Freitagen wurde intensiv vor dem ausgesetzten Allerheiligsten um geistliche Berufungen gebetet.

Nun – zwei Jahre später – bereiten wir uns auf die Weihe eines Diakons aus unserer Mitte vor: Herr Benjamin Bößenroth wird am 09.11.2019 in Passau-Hacklberg zum Diakon geweiht.

Grund zu danken und weiter zu beten!

Es ist der ausdrückliche Wunsch von Herrn Bößenroth, im Monat vor seiner Weihe zum Dank, als Vorbereitung und mit der Bitte um weitere geistliche Berufungen das Projekt „AfV“ erneut in Reischach durchzuführen.

So möchte ich Sie einladen, sich weiter und immer wieder neu auf das Gebet um Berufungen einzulassen: „Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter sendet!“ (Mt 9,37) – Dies ist die konkrete Anweisung unseres Herrn an uns.

Darüber hinaus stellt Papst Franziskus den Monat Oktober als außerordentlichen Monat der Weltmission unter das Motto „Getauft und gesandt“. Er beschreibt „Christsein als einen Zustand permanenter Mission: Wir sind auf dieser Welt um Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien.“ – Sind wir uns dieser, unserer Berufung bewusst?

Die Initiative „Adoration for Vocations“ wurde in den 90er Jahren in den USA durch Herr David Craig begründet und von Papst Johannes Paul II. ausdrücklich begrüßt und unterstützt.

Dass sich das Gebet vor dem eucharistischen Herrn als besonders fruchtbar erweist, belegen einige erstaunliche Zahlen: Dort, wo Bischöfe die eucharistische Anbetung unterstützen und durchführen, ist die Zahl der Berufungen zum gottgeweihten Leben signifikant höher als in Diözesen, die sich diesem Projekt verschließen.

Seit der Jahrtausendwende sind die Berufungszahlen in den USA durch AfV stetig gewachsen. Sie sind derzeit (Stand 2017) prozentual etwa dreimal höher als in Deutschland. Die Amerikaner hatten im Jahr 2017 ca. 70,5 Millionen Katholiken und 590 Priesterweihen, während wir in Deutschland etwa 23 Millionen Katholiken und nur noch 56 Priesterweihen hatten.

Übrigens wird Herr David Craig vom 15.-17.11.2019 als Workshop-Leiter zum eucharistischen Kongress „adoratio“ nach Altötting kommen. Weitere Informationen und Anmeldung: www.adoratio-altoetting.de

Eine Monstranz in Form des brennenden Dornbuschs wird also nun im Monat Oktober erneut bei uns zu Gast sein. Diese Monstranz wandert in Deutschland von Ort zu Ort, damit dort jeweils einen Monat lang wenigstens einmal pro Woche für ca. eine Stunde intensiv um und für geistliche Berufungen gebetet werde.

Die Termine dafür sind jeweils am Freitag in der Pfarrkirche Reischach um 15.00 Uhr (Stunde der göttlichen Barmherzigkeit nach Sr. Faustina) für ca. eine Stunde:    1) 04. Oktober 3) 18. Oktober

2) 11. Oktober 4) 25. Oktober

Die Andachten werden mit Gebeten, Liedern und (eucharistischem) Segen gestaltet werden. Es wäre schön, wenn sich viele Herzen aus dem ganzen Pfarrverband von diesem Vorhaben anrühren ließen, um am Herzen Gottes zu rütteln.  Auf die gemeinsame Zeit vor dem eucharistischen Herrn freuen sich

Sieglinde Weiherer & Team „Auszeit“

Indienreise 03. – 16.02.2020

Bisher liegen 30 Anmeldungen vor. Somit findet die Reise auf jeden Fall statt. Es wären noch 5 Plätze frei.  Anmeldeschluss  ist  31. Oktober 2019. Prospekte mit Anmeldeformularen liegen am Schriftenstand, im Pfarrbüro und bei der Raiffeisenbank Reischach aus. Anmeldungen bitte im Pfarrbüro Reischach abgeben!